georg klein
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installations

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1964
1970-74
1974-83

Geburt am 1. März in Öhringen / Deutschland. Mutter aus Schlesien/Polen, Vater aus Südmähren/Tschechien.
Hungerfeldschule Öhringen
Allg. Gymnasium Öhringen (HGÖ). Fremdsprachen: Englisch, Latein, Französisch.
Violinunterricht. Klavier und Komposition autodidaktisch. Computerkurse auf den ersten Macs.

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1983-84
1984-85
1985-86
1987

1987-91






Beginn Studium der Elektrotechnik/Akustik, Technische Universität München.
Zivildienst in der Behindertenhilfe, Bayr. Rotes Kreuz.
Vordiplom, TU München.
3-monatige Mittel- und Südamerikareise, Spanischkurse.

Fortsetzung des Studiums an der Technischen Universität Berlin mit Spezialisierung auf Akustik/Toningenieur, Elektronik, Digitaltechnik, Kommunikationswissenschaft, Softwareprogrammierung.
Diplomarbeit bei Prof. Manfred Krause und dreijährige Forschungsarbeit zur Visualisierung von Lautsprache für Gehörlose in Zusammenarbeit mit Gehörlosenschulen in Berlin (Dr. Klaus Hobohm). S. Publikationen: Klang – Stimme – Visualisierung

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1991-98


1991-93

1996
1997-99


1998


1999

1999+2000


Zweitstudium in Religionswissenschaft/Philosophie/Psychoanalyse und Musikethnologie an der Freien Universität Berlin, insb. bei Prof. Klaus Heinrich. Studentenvertreter der Religionswissenschaft an der FU Berlin. Mitglied versch. Hochschulgremien.
Psychoanalyse (freudianisch)

Selbständig als Komponist. Filmmusik zu amor fati (intern. Filmfestspiele in Berlin 1997). Veröffent. als CD.
Religionsphilosophisches Colloquium: Entwicklung eines gesellschaftlichen Konfliktbegriffs im Rahmen einer Kunst- und Architekturtheorie. S.a. Publikationen: Musik und Religion - Überlegungen zu Kult und Melancholie in der Zivilisation.
Beschäftigung mit medialen Spiegelungen in der Musik, Entwicklung von eigener Live-Elektronik. Spiegelgespräch I + II (Solo-Duette)

Intern. Gustav-Mahler-Kompositionspreis Österreich mit dem Stück 'Li.. und die Erde I+II' für Ensemble, Mezzosopran und Liveelektronik
Gastdozent an der Freien Universität Berlin (Musik&Religion).


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2000






2001






2001-04




2002



Konzeptionelle Grundlegung von comaberlin Produktion intermedialer Kunst, Entwicklung von Klangsituationen. S.a. Publikationen „...verdichtete Situationen produzieren“
Abwendung von der Konzertform hin zur Installation als Kunstform. S. Literatur: „From the sound installation to the sound situation" (Organised Sound, Cambridge)
Auseinandersetzung mit unabgeschlossenen Zeitstrukturen und interaktiven Konzepten (s.a. Publikationen: Interactive Variation – On the Relativity of Sound and Movement)

Erste große, installative Arbeit: die 2-jährige interaktive Klangsituation transition – berlin junction in einer Skulptur von Richard Serra an der Philharmonie in Berlin, in der situative, material­ästhetische und historische Ebenen konzeptionell zusammenfließen. S. Kat. und CD transition
Entwicklung eines skulpturalen Klangkonzepts und eines politisch-situativen Raumbegriffs (s. Publikationen: Spannungsräume – Einige Überlegungen zum Raumbegriff in der Klangkunst).
Klangkunststipendium des Berliner Senats. Workshop bei Golo Föllmer (Netzwerkmusik).

Vorsitzender der Berliner Gesellschaft für Neue Musik (bgnm, zus. mit Christa Brüstle). Organisation und Kuratierung von Diskussions- und Konzertreihen zu Fragen der Musik/Kunsttheorie und –praxis (2002: musik|politik, 2003: reflexzonen, 2004: Migration, 2005: VideoKonzerte) sowie verschiedener Workshops. S.a. Publikationen: Unter freiem Himmel - Klangkunst im öffentlichen Raum

Deutscher Klangkunstpreis (Marl/WDR) mit der Arbeit Ortsklang Marl Mitte, in der die soziale Kontexte verstärkt und Alltagsräume mit Licht, Ton und Sprache skulptural geformt werden.
Stipendium Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf

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2003







2004







2005






Gründung von KlangQuadrat – büro für klang- und medienkunst berlin mit Julia Gerlach zur Organisation und Produktion von Klang- und Medienkunstprojekten im In- und Ausland.
Hinwendung zu Video und erste Integration in die künstlerische Arbeit mit der Installation Imperial News zum Irak-Krieg (Rotes Rathaus Berlin).
Fortbildung bei Marie Jo Lafontaine (Filmschnitt und Videoinstallation) und Ruedi Häusermann (Klangkunstperformance) Universität der Künste Berlin.
Stipendium Stiftung Kulturfonds.

Auseinandersetzung mit medialen Spiegelungen im Bildbereich (Live-Video) sowie raumakustischen Konzepten im öffentlichen Raum (Akustische Texttopographie). Realisierung der 2-monatigen Klang-Video-Installation TRASA – Ein bimedialer Kontaktraum, die simultan in U-Bahn-Eingängen in Warschau und Berlin lief, (Goethe-Institut Warschau, transmediale Berlin) s. Katalog TRASA und DVD.
5-monatige Theaterarbeit mit dem Regisseur
Peter Zadek am Berliner Ensemble (Ibsen, Peer Gynt mit Uwe Bohm und Angela Winkler, musikalische Leitung bis 2008).
Künstlerische Recherche in China/Shanghai.

Teilnahme am Ausstellungsprojekt Urban Art Stories (Deutschland/Dänemark/Norwegen) mit der Installation warten|waiting (Berlin)
Beginn der Zusammenarbeit mit der Schweizer Video- und Performancekünstlerin Steffi Weismann. Entwicklung von interaktiven, dialog-orientierten Installationen (pick up) und audiovisuellen Performances mit Live-Manipulationen digitaler Bildinhalte mit der Software Jitter (auf jeden Fall)
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2006









2007









2008










Verleihung des MEDIEN-Raum-Preises 2006 in Marl (NRW).
Konzertperformance mit Tetso Furudate im TESLA Berlin (mit Live-Übertragung auf DeutschlandRadio) im Rahmen des Arts Birthday
Wiederauflage von TRASA in vier deutsch-polnischen Städten im Rahmen des deutsch-polnischen Jahres des Auswärtigen Amts.
Teilnahme am internationalen Klangkunstfestival sonambiente in Berlin mit der Installation takeaway (mit Steffi Weismann).
Auslandsaufenthalt in Italien (Stipendium Villa Massimo / Casa Baldi, Rom)
Konzeptuelle Entwicklung der TOWER TRILOGY: WHY WE BUILD TOWERS

Realisierung des ersten Teils turmlaute.1: Hungerturm in Frankfurt u. Rom.
Realisierung des zweiten Teils turmlaute.2: Wachturm in Form eines medialen Gesamtkunstwerks, der formalen und inhaltlichen Gestaltung eines gesamten Bauwerks und seines Machtdispositivs durch Audio, Video, Licht und einer performativen Führung, mit einer Öffentlichkeitsarbeit als Teil des Kunstwerks, inkl. Website. Verschleierung des Kunstcharakters durch einen politischen Fake.
Künstlerische Recherche im Iran/Teheran (Projekt Cuts & Creeds).
Mobile Installation in einem Tramwagen der Linie 8 in Dresden (meta.stasen, Auftragswerk des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau). Workshop am Europäischen Zentrum der Künste Hellerau, Dresden.


Kurator beim Berliner Senat / Abt. Kunst und Kultur, Bez. Kreuzbg./Friedrhain.
Vorbereitung des Projekts thankyou, China – PCAIr-Medienrohr (MEDIEN-Raum-Preis 2006, Emschergenossenschaft, Hartware MedienKunstVerein).
MP3-Soundwalk durch unterschiedliche Gartenformen in Hannover (Peregrinatio Paradiso)
Geburt der Tochter Senta (mit Steffi Weismann).
3-monatiger Auslandsaufenthalt in USA (Los Angeles)
Performative Interventionen in amerik. Supermärkten mit dem Projekt venture doll (in Koop. mit Steffi Weismann)
Videoinstallation sonic parole an der Medienfassade der O2-World Berlin, Medienfassadenfestival Berlin


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2009






2010









2011









Installation Sprich mit mir im Rotlichtviertel Braunschweigs. Ausstellung klangstaetten|stadtklaenge, Konsumverein Braunschweig
Installation + Website RamallahTours, Intervention mit einem palästinensischen Taxi in Israel, Ausstellung „29km“, UmmElFahem Art Gallery, Israel
Verschränkung des physischen mit dem medialen öffentlichen Raum (s. Publikationen: Site-Sounds. On strategies of sound art in public space, Cambridge).

Installation NaNa mit interaktiven Parabolschalen, Ausstellung shared.devided. united, NGBK Berlin.
Video-Klang-Text-Installation Cuts and Creeds (Berlin/Istanbul) zu muslimischen Selbstmordattentätern und westlichen Amokläufern.
6-monatiges Residenzstipendium des Berliner Senats beim BM Contemp. Art Center Istanbul.
Fassadeninstallation mirrorsongs an einem Gefängnis in Sinop/Türkei.
Vortrag „Don't call it art! On strategies of media art in public space“ (ISEA Dortmund 2010 / BILGI-Universität Istanbul).
Website-Programmierung smile atatürk mit manipulierten Atatürk-Fotografien.
Workshop an der Bilgi-Universität Istanbul (Visual Arts Department).

Workshop an der UdK Berlin (SoundStudies)
Installation und Plakataktion Make me wild – Godwin mit einem nigerianischen, illegalen Immigranten in Europa
Einzelausstellung „borderlines“ mit 4 Arbeiten zum Thema Grenze und ihrer Überschreitung auf dem European Media Art Festival (EMAF)
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OS school projects (TRIADIO / trash sounds) mit Schülern von drei Osnabrücker Schulen (YEAH! Wettbewerb / Netzwerk Junge Ohren).
Ausstellung tracing mobility mit "tracing Godwin" (Installation und Plakataktion im öff. Raum), Haus der Kulturen der Welt, Nov. 2011.

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2012











2013





2014






2015

Workshop an der UdK Berlin (SoundStudies)

Ausstellung
Sound Art. Klang als Medium der Kunst, ZKM Karlsruhe mit "Der gelbe Klang- Hommage an Kandinsky" - Klang-Licht-Installation am Schlossplatz Karlsruhe. Karlsruhe 16.3. 2012 - 6.1. 2013
Veranstaltung Musik.Zeit.Geschehen. "BMF Interventionen" - 3 installative Interventionen im Bundesfinanzministeriums in Berlin, 17. Juni 2012.
Auftragsarbeit des Staatstheaters Mannheim: "GNADE" - Installative Intervention mit Objekten im Stadtraum und einem medialen Gnadenaltar. Versch. Orte im Stadtraum Mannheims, Installation im Schloss Schwetzingen. Im Rahmen des Mozartsommers 1.-8. Juli 2012
Workshop im Mannheimer Mozartsommer (Nationaltheater Mannheim).
Vortrag Creating Perception bei MUSA Konferenz Karlsruhe und LAK Sound Art Festival Kopenhagen..

Residency im MuseumsQuartier Wien (quartier21/Tonspur). Installation "Der gelbe Klang"

Lehrbeauftragter an der UdK Berlin (Studium Generale).
Artist in Residence Schlossmediale Werdenberg (CH) ("Auge um Auge"): Zwei audiovisuelle Installationen: "UNzuRECHT Fall A: Finanz | Fall B: Justiz" in Koop. mit Steffi Weismann.
Permanenter Sound Walk "toposonie :: spree" mit Smartphone-App in Berlin-Mitte
Artist in Residence in Taranto, Italien. Realisation der Installation "Due Forze di Taranto" in 2014.

Lehrbeauftragter an der UdK Berlin (Studium Generale).
Kurator am MuseumsQuartier Wien mit der Ausstellung "PCFS - Post Colonial Flagship Store". Dozent an der UdK Berlin (Studium Generale). Konzertante Installation "Das interaktive Klavier" in den Sophiensaelen Berlin. Publikation des thematischen Werkkatalogs "borderlines - Auf der Grenze" (Hg. Sabine Sanio, Kehrer-Verlag Heidelberg).
Konzertante Installation "Das interaktive Klavier" in den Sophiensaelen Berlin (Festival Klangwerkstatt).

Einzelausstellung borderlines im Kunsthaus Meinblau, Berlin (Buchpräsentation).
Auszeichnung auf dem European Media Art Festival (EMAF 2015) mit dem Dialogpreis des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Interaktive Installation "kein sound ist illegal" im Errant Bodies - sound art project space, Berlin.
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